Du gingst fort, nur ein Wort hat dir den Mut genommenPlötzlich war alles verschwommen, was du dir einmal vorgenommenDeine riesengroÃe Klappe war nichts als nur ‘ne SchlappeUnd jetzt klingt es dir im Ohr wie Du g’rade noch zuvorEs laut und deutlich sagtest und dabei jämmerlich versagtest: »Diesen Mann da vor Gericht, nein, den kenn’ ich nicht. »Na, was war das? War es das, was du ihm versprochen hast: »Ich folge dir überall, folge dir auf jeden Fall. »Wieder mal – hast du ihn verlassenWieder mal – wolltest du ihm nicht vertrau’nWieder mal – hat er sich dennoch auf dich verlassenWieder mal – will er dennoch auf dich bau’nDas hättest du nicht geglaubt, daà dir das passieren kannAusgerechnet dir, diesem superstarken MannDu hast geglaubt, du hast Mut, statt dessen SelbstbetrugDer dich jetzt ganz fertig macht, der dir dreckig ins Gesicht lachtDich zu Boden drückt, dich zerpflückt , dich verrückt machtSo gut fing alles an, doch was kam dann,Einfach weg, aus, vorbei, nur leere Prahlerei,Da war es schon zu spät, als du hörtest, wie der Hahn krähtWieder malJetzt, Jahre später, da kannst du es kaum fassenAusgerechnet ER wollte nicht mehr von dir lassenEr fragte nur: « Hast Du mich lieb », du sagtest « Ja o Herr » »Dann hüt’ meine Schafe, die ich dir gebe, die ich von ganzem Herzen liebe. »Da hast Du es kapiert, es ist gut, wenn man riskiertDein Vertrauen auf ihn zu legen, ihm alles hinzugebenDa bist du baff, daà er so ist, daà er dich deshalb nicht verläÃtDaà er trotzdem zu dir steht, auch wenn du ihn oft verschmähst.Wieder mal